Collie-Worker - Hunde mit Aufgaben

Auf dieser Seite möchten sich einige unserer Nachwuchshunde vorstellen, die zusammen mit ihren Besitzern in irgendeiner Weise für andere Menschen arbeiten, um Freude und Hilfe ins Leben zu bringen.


Frieda (Wall Street`s Ice Dancer)

Ausbildungsziel: Co-Therapeutin

www.canis-tutor.de

Hunderunden mit Frieda und Alva


Luna (Wall Street`s Ice Moon)

Ausbildungsziel: Diabetes-Warn-Hund


Ronja (Wall Street`s Earthstar Enya)

Ausbildungsziel: Therapiehund

Februar 2013:

Ronja ist jetzt 10 Monate alt ca. 57cm groß und wiegt 23,5 Kg.
 
Unser Fernziel: ist mit ihr eine Ausbildung zur Hundetherapeutin zu absolvieren, bei uns in der Nähe.(Erst mit 2 Jahren möglich)
 
Die Nahziele: Basisgruppe,und später ein Mix aus Obedience-Rally und Hundeführerschein Stufe 2 zu absolvieren.(Herbst 2013 oder Frühjahr 2014)
 
Ronja besucht jede 2. Woche das Altenheim.
Im Bewohner-Zimmer besuchen wir 1 Frau und 1 Mann kontinuierlich. Vorbeilaufende Bewohner mit Rollator oder welche die in der Sitzecke sitzen und sie bewundern, stattet sie immer einen Streichelbesuch ab.
Wobei sie stets ruhig und gelassen bleibt. Sie kann auf Menschen zugehen und sie um die Pfote wickeln.
Ist in der Stimme der Bewohner Freude zu erkennen begrüßt sie diese voller Begeisterung, hier muss sie noch lernen nicht zu hüpfen und nicht zu bellen.
Alle Bewohner finden, dass Ronja ein freundliches Wesen hat, nett und lieb ist, vor allem wenn Ronja vor ihnen sitzt--> sie hat einen unwiderstehlich süßen Blick!! :-)

Ronja bei der Arbeit

Selber bin ich von ihrem Wesen begeistert, sie ist ausgeglichen und freundlich, wesensfest, eine super Wächterin, will Gehorsam sein--> klappt nicht immer aufs 1. Mal.

Juli 2014:

Nun haben Ronja und ich unser großes Ziel "Hundetherapiehund" erreicht.  Von April bis Juli waren wir an bestimmten Samstagen  zu praktischen Übungen  oder an festgelegten Donnerstagen zur Theorie in Göppingen bei der IGTH, um uns auf die Prüfung in Hemmingen vorzubereiten..

 Somit sind wir Ronja und ich ein Hundetherapie-Team. Da diese höher gewertet wird als der Hundeführerschein werden wir diesen nicht mehr absolvieren. Wir waren mit einem Hundetherapie-Team im Kindergarten; obwohl Ronja von Haus aus keinen Kontakt zu kleinen Kindern hat, war sie gelassen und ruhig, hat sich streicheln lassen und hat am Schluß Leckerlies von den Kindern bekommen.

Somit planen wir hier kurze Einsätze im Kindergarten, wenn das Thema "Hund" vorkommt.  Ronja begleitet mich mit ins Altersheim, wo wir alte Menschen, Menschen mit Behinderungen und bettlägrige Menschen besuchen. Das Kontaktliegen haben wir ausgiebig geübt und dann auch gleich bei einem Wachkoma -Bewohner angewendet, was sie super gemacht hat.
Wir werden über unsere Fortschritte weiter berichten.


Pingu (Wall Street`s Earthstar Elara)

Job: Therapie-und Besuchshund im Seniorenstift

Unsere Pingu stach schon als Welpe durch große  Kontaktfreudigkeit, ja einem gerade zu "einschleimenden" Wesen heraus. Sie liebte Alles und Jeden.,- Hauptsache , sie wurde gestreichelt. Also nahm ich sie anfänglich regelmäßig zu den Gruppensitzungen im Altenheim mit, wo sie sich frei zwischen den Senioren bewegen konnte und selber entscheiden konnte, was und wieviel sie machen wollte.
Schon bald merkte ich, das sie sich gezielt auch bei schüchternen Bewohnern einfach neben den Stuhl setzte, oder vorsichtig auch auf die Rollstühle kletterte. Also förderte ich das gezielt, so daß sie auch bei empfindlichen Beinen nicht immer den Senioren auf den Füssen herum stand. Sie lernte, sehr vorsichtig Leckerchen zu nehmen und ihr immer währendes Collielächeln zaubert selbst skeptischen Bewohnern eine Reaktion ins Gesicht. Da sie unsere einzige Tricolour-Hündin ist, ist ihr Wiedererkennungswert bei den Senioren sehr hoch, oft höre ich schon von weitem im Gang: "Wo ist der Pinguin...?" Inzwischen ist sie eine sehr ausdauernde spielende Animateurin im Besuchskreis geworden; sie bringt eigenständig den Anwesenden die Spielies in die Hand, um dann kräftig, aber nicht zu überdreht mit ihnen Tauziehen zu spielen. Gerade für noch etwas fittere Senioren ist das oft die einzige kräftigende Aktion, die den Rollstuhlalltag unterbricht. Auf einmal werden wieder Hände zum Festhalten benutzt und aufgepaßt, daß Pingu ja wieder zurückommt mit dem begehrten Tau.  Es wird also richtig gegengehalten, sie feuern Pingu munter an,-und wer es kann, wirft das Spielie dann auch mal in die Runde. Da Pingu ihre  Spieleinheiten gerne regelmäßig auf  den Seniorenkreis verteilt,-sind nach einer Stunde Bespassung viele müde und haben sogar körperlich etwas "gearbeitet".


Bertl (Wall Street`s Earthstar Einstein)

Ausbildungsziel: Rettungshund

Bertl arbeitet fleissig mit Herrchen an der Ausbildung zum Rettungshund, während Bertl`s Frauchen noch am Bericht arbeitet...

So: Und nun ist hier Anno 2016 doch tatsächlich schon der Bericht eingetrudelt! Vielen Dank nach Tuntenhausen!

Begeistert von der Rettungshundearbeit mit unserem Britischen Collie, war für uns klar, auch der „Neue“ soll für diese Arbeit zu motivieren sein. Die Ausbildung eines Hundes fängt mit der guten Aufzucht und Sozialisierung beim Züchter an. Nach intensiven Suchen sind wir dann zum Glück bei den „Wall Street Collies" gelandet und haben dort unseren „Einstein“, genannt Bertl, gefunden.

Bertl war bereits von „Welpen Bein“ an als Zuschauer in der Staffel mit dabei - aufmerksam hat er dort das spektakuläre Treiben mitverfolgt. Nach dem 1x 1 der Grundausbildung und Apportierarbeit (als Vorstufe der Personensuche) wird er nun als Flächenhund ausgebildet. Bertl hat von Anfang an gelernt, die gefundenen Personen nicht durch „Verbellen“ anzuzeigen, sondern durch Rückverweisen, d.h. nach dem Finden der Person läuft Bertl wieder zu uns zurück und führt uns zur Person. Nachdem wir beruflich und privat sehr eingebunden sind, ist unser primäres Ziel nicht die Prüfung und der Einsatz im „Ernstfall“, sondern die mentale Auslastung unserer Hunde, was wunderbar durch die Sucharbeit erreicht wird. Diese Arbeit fördert insbesondere die gute Kooperation und Kommunikation zwischen Mensch und Hund.


Noch viel wichtiger als die sinnvolle Rettungshundearbeit ist für uns, dass Bertl ein absolut sozialverträglicher Rüde ist. Egal ob Zwei-oder Vierbeiner- er liebt jeden und kommt mit jedem gut aus. In diesem Sinne, liebe Doro und Marc, vielen herzlichen Dank für diesen tollen Hund - einen besseren Weggefährten und Allrounder hätten wir nicht finden können!!!


Alva (Wall Street`s Duchess of Albany)

Ausbildungsziel: Schul-Begleithund

www.canis-tutor.de

Hunderunden mit Frieda und Alva

Ich arbeite an einer Grundschule in einem sogenannten Brennpunkt in Köln. Dort unterrichte ich überwiegend Schülerinnen und Schüler der ersten und zweiten Klasse.
Schon seit Jahren beschäftigte ich mich mit dem Gedanken, einen Hund therapeutisch und pädagogisch in der Schule einzusetzen.
 Zu diesem Zwecke begann ich dann auch nach geeigneten Züchtern zu suchen. Sehr bald sind wir zum Glück auf die „Wall-Street-Collies“ gestoßen und hatten noch mehr Glück als wir Ende Januar 2012 Alva mit nach Hause nehmen konnten.
Alva begleitete mich schon mit wenigen Monaten zur Schule. Am Anfang lernte sie das leere Schulgebäude kennen und zunehmend dann auch die Kinder in meinem Förderunterricht.
Seit Beginn des Schuljahres 2012/13 kommt Alva nun jeden Freitag mit in die Schule. Zukünftig soll Alva mich noch an einem weiteren Tag der Woche begleiten.

 

Der gezielten Auswahl der Züchter folgte eine Reihe von Vorbereitungen im schulischen Sinne und endete schließlich in einer zertifizierten Fortbildung für mich.
Von Anfang an besucht Alva mit mir eine ganz „normale“ Hundeschule, darüber hinaus haben wir aber auch regelmäßig Einzelstunden und besuchen gemeinsam Fortbildungen für ihren Einsatz als Schulbegleithund. Unsere Ausbildung und das Erlernen von Tricks für die Schule ist natürlich nicht abgeschlossen und wird uns auch weiterhin begleiten.
Die Kinder sind in Anwesenheit von Alva deutlich ruhiger und entspannter, ihre Konzentrationsspanne ist länger und sie sind motivierter, sich auch mit schwierigen Themen und Übungen auseinanderzusetzen. Sie lernen sich über Alva besser auszudrücken und ihre Gefühle mitzuteilen. Alva ist unvoreingenommen, sie ist einfach da, tröstet, beruhigt und motiviert. Allein ihre Anwesenheit im Förderraum sorgt für Ruhe und eine angenehme Atmosphäre.

Meine Kollegin Alva möchte ich nicht mehr missen, sie ist eine große Stütze.


Shira (Wall Street`s Duchess of Lancashire)

Job: Besuchstherapiehund

Seit 10 Jahren bin ich als mobile Fußpflegerin tätig, d.h. ich fahre zu den Leuten ins Haus. Der größte Anteil meiner Kundschaft besteht aus älteren Leuten. Einige davon hatten selber Hunde, andere mögen Hunde einfach, aber aus verschiedenen Gründen können sie keine Tiere halten. Einigen erzählte ich, dass wir einen Hund ausgesucht haben und schon wurde ich angesprochen, dass ich mit eben jenen Hund mal kommen soll. Etwas unsicher, aber doch begeistert, sagte ich zu.

Der erste Arbeitseinsatz von Shira erfolgte bereits im Alter von knapp 11 Wochen. Sie war acht Tage zuvor bei uns eingezogen.
Ich nahm sie mit zu einem Ehepaar, denn sollte sie dort mal "müssen" müssen, konnte eine Person mit ihr rausgehen. Es lief für einen ersten Besuch fabelhaft, da Shira sehr neugierig ist und grundsätzlich von Zweibeinern begeistert. Weiße Fliesen, auf denen die Sonne scheint, verunsicherten sie anfangs, aber wenn da so viele Menschen drauf laufen, kann es ja doch nicht sooo gefährlich sein. Jetzt haben wir schon mehr Routine. Da ich während unseres Besuchs arbeite, habe ich einen kleinen Rucksack mit, wo ein Spielzeug, fettarme Leckerlies und auch eine kleine Decke für sie drin sind.
Shira bei der Arbeit, Februar 2013

Shiras Arbeit besteht im Grunde genommen aus "Da-sein" und "Sie-selbst-sein". Aber das richtig :-). Sie sagt "Guten Tag", indem sie Pfötchen gibt, sie lässt sich knuddeln, drücken, streicheln und natürlich mit Leckerlie füttern. Nie wird ihr das zuviel. Wenn meine Kunden nicht aufpassen, bekommen sie auch noch ein Küsschen verpasst...Je nachdem, wie lange ich zu tun habe, legt sie sich mitunter neben den Kunden, die nicht dran sind, auf den Rücken und hält -typisch Wall Street Collie- auffordernd den Bauch zum Kraulen hin, dabei kann Hund gleichzeitig so schön dösen. Eine Kundin von mir geht auch gern ein paar wenige Schritte mit Shira spazieren. Die Dame leidet unter Schwindelattacken, aber mit Shira fühlt sie sich sicher. Schmerzen werden vergessen, wenn unser Hund da ist. Gute Laune beherrscht die Besuchszeit.
Meine Kunden mögen an Shira einfach alles. Ihr Temperament, ihr Aussehen, ihren Charme und obwohl sie mitunter stürmisch ist, sind sie der Meinung, sie ist ein ruhiger und vorsichtiger Hund. Sätze wie:"Du bist sooo lieb. Ich könnt dich den ganzen Tag knuddeln." werden mehrere Male geäußert. Diverse Hundesitterangebote habe ich auch schon bekommen. "Wenn Sie mal weg wollen. Wir nehmen sie solange!"
Es macht einfach Freude, die Wirkung von Shira auf andere Leute zu beobachten. Ich merke aber, dass dieser Job auch für unseren Hund anstrengend ist. Sind wir zuhause angekommen, legt sie sich hin und schläft. Das hat sie sich verdient.
Um noch besser mit ihr arbeiten zu können, haben wir von Anfang Februar 2012 bis Anfang Dezember 2012 regelmäßig eine Hundeschulgruppe besucht. Seit Dezember nehmen wir Einzelunterricht, da können kleine "Erziehungs-Baustellen" gezielter trainiert werden, außerdem wurde uns dort die Zielobjektsuche beigebracht, die Shira mit Begeisterung mitmacht.
Ab Ende März geht es zum Agility, dort kann die junge Dame ihre Sportgene gut nutzen. Außerdem möchte ich mit Shira in naher Zukunft an einem Begleithundekurs teilnehmen.

Oktober 2014:
Heute war ich mit Shira bei einem Eignungstest. Und zwar zur Ausbildung zum Besuchstherapiehund. Hier in der Nähe und mit Kooperation meiner/unserer Hundeschule werden Mensch-Hund Teams gesucht, um demenzerkrankte Menschen zu besuchen. Die Ausbildung fängt im Januar an und endet mit einer Prüfung, die wir hoffentlich bestehen...Den Eignungstest hat unsere Maus mit Bravour bestanden. Shira ist so klasse. Heute wurden fünf Teams "gecastet". Am Wochenende geht es weiter. Shira und ich mussten starten. Wie sie an der Leine geht, mit Spurwechsel und so. Dann wurde ihre Lärmempfindlichkeit getestet. Da hatte ich ja überhaupt keine Befürchtungen. Es wurde mit einer Rappelflasche gerappelt, Shira wollte hin und schauen was das ist. Könnte ja was zu fressen sein. Dann wurde ein anderer Lärm gemacht, den ich nicht zuordnen konnte. Wieder wollte unsere Maus mit ihrer langen Nase hinter den Rücken der Leiterin schauen, was das ist. Dann wurden vor uns zwei Topfdeckel zusammen geschlagen. Töpfe haben was mit Fressen zu tun, also unsere Madame - lange Nase noch länger. Die Leiterin hat sich kaputt gelacht, wegen Shiras Verhalten. Weil sie das so toll fand, das Shira sich überhaupt nicht beeindrucken ließ. Sie zog sich dann noch ein Regencape mit Kapuze über und schrie Shira an. Shira schaute sie an als ob sie fragen wollte, ob sie der armen Person irgendwie helfen könnte. Es ist wohl möglich, dass Demenzkranke auch einfach mal so schreien und deswegen gab es diese Übung. Auch die Bedrängung durch die Gruppe ließ sie anstandslos über sich ergehen. Was ich noch üben muss, ist das Ablegen. Das hält sie nicht soo lange durch. Aber das ist eben Übungssache. Sie möchte gern bei mir sein. Lange Rede-kurzer Sinn, wir sind dabei. Ohne Frage. Ich werde weiter berichten. 

April 2015:
Shira und ich haben heute bei tollstem Wetter unsere Prüfung bestanden. Heute mittag begann es mit der Theoretischen Prüfung. Mit einem anderen Teilnehmer habe ich die mit null Fehler bestanden. Danach ging es zum Hundeplatz. Shira war super drauf. Die Prüfung bestand aus Leinenführigkeit mit Seitenwechsel. Erst Besitzer, dann Fremdperson. Dann Hunde Begegnung, danach abtasten des Tieres durch eine fremde Person (Shira hat sehr weiße Zähne :-)). Ablage und danach Spiel und Abbruch des Spiels durch Besitzer. Es folgte das Hinwerfen eines Leckerlies durch eine Trainerin während man im Gespräch mit ihr ist. Der Hund darf das Leckerlie nicht nehmen. Am besten nicht mal dafür interessieren. Dann ein kurzer Gang neben dem Rollator. Als Letztes noch ein "Rollenspiel", das man sich als Los ziehen musste. Also in einer Tüte waren mehrere Zettel. Wir mussten einen ziehen und der Prüferin überreichen. Wir wussten also nicht was uns erwartet. Es ging über Bedrängen des Hundes durch den " Klienten ", Anschreien des Hundes durch den " Klienten" bis hin zu Bespaßen des Klienten durch den Hund. Wir hatten Letzteres gezogen. Shira musste also bloß zeigen, dass sie ein paar kleine Tricks auf Lager hat, um einen Klienten aufzumuntern. Es gab bei uns keinerlei Beanstandung. Ich glaube, ich hab alles aufgezählt.

Wir sind nun "Alltagsbegleiter mit Hund". Die offizielle Zertifizierung ist im Mai.
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Leo (Wall Street`s Bamboleo)

Ausbildungsziel: Rettungshund (Flächensuche)

 

Name: Gestatten: Ich heiße Wall Street’s Bamboleo, aber meine Freunde rufen mich kurz Leo.
Geboren: Das Licht der Welt erblickte ich am 4. August 2010, zusammen mit meinen 8 Geschwistern vom „B-Wurf“.
Eltern: Meine Mama heißt Queenie (Sheranda´s Indian Summer Queen) und mein Papa Lewellen´s Midnight Eclipse. Beide sind Amerikaner. Wenn ich es mir recht überlege, habe ich damit wahrscheinlich auch die amerikanische Staatsbürgerschaft?!
Familienstand: Noch bin ich ledig und „Jungfrau“. Aber ich plane einmal eine große Familie zu haben. Dafür war ich auch schon auf 3 Ausstellungen und habe sogar eine Schleife bekommen!
Beruf: Flächensuchhund in Ausbildung bei der Rettungshundestaffel des ASB Erft-Düren.
Hobbies: Suchen! Und Finden. Und Spielen. Und Ziehen (Fahrräder, Schlitten, Buggys, Socken von den Füßen, Jacken an den Ärmeln, Klopapier von der Rolle…).
Ausbildung: Viel! Ich war schon als Baby in der Welpenspielgruppe, dann in der Junghundegruppe. Um möglichst viel kennenzulernen, habe ich von Anfang viel erlebt: Ausflüge in den Wildpark, Auto-, Zug- und Bootfahren, Wasser im See, im Meer und in der Badewanne, Feuerwerk und St. Martins-Feuer, Weihnachtsmärkte, Einkaufszentren, Restaurants, etc. Zuhause mache ich noch regelmäßig „Klickertraining“ und Apportierübungen, außerdem habe ich einen Kurs „Longieren mit Hund“ besucht und plane demnächst einen Zughundeworkshop zu besuchen.
Beruflicher Werdegang: Seit 2011 in Ausbildung zum Flächensuchhund bei der Rettungshundestaffel des ASB Erft-Düren. Im September 2011 habe ich den Eignungstest als Rettungshund mit Bravour bestanden.
Näheres zu meiner Ausbildung befindet sich hier (Leo`s Kolumne). Unser regelmäßiges Training findet sonntags im Gelände und dienstags auf dem Hundeplatz oder in der Dienststelle statt. Trainiert werden Anzeigeverhalten und Flächensuche (im Gelände) und Unterordnung und Gerätetraining (Hundeplatz/Dienststelle). Zusätzlich habe ich an einem Workshop für Trümmersuchhunde und an zwei Kynologie-Seminaren teilgenommen. Bei mehreren Vorführungen der Rettungshundestaffel habe ich auch schon mitgemacht.
Arbeitskollegen: Als Rettungshund arbeite ich ja nicht alleine, sondern immer im Team. In meinem Fall ist das praktischerweise Frauchen. Und um als Rettungshundeteam mit mir zu arbeiten, muss auch Frauchen einiges leisten: neben einer Ausbildung zum „Rettungshelfer-NRW“ inkl. einem 2-wöchigen Praktikum bei der Feuerwehr (wo sie im Rettungswagen mit in die Einsätze fuhr!), muss sie regelmäßig an Ersthelferkursen und Sanitätsdienstfortbildungen teilnehmen, um im Ernstfall gut ausgebildet zu sein und den im Idealfall von mir gefundenen Personen als „Ersthelfer vor Ort“ helfen zu können, bis die weitere Rettung kommt.
Pläne für die Zukunft: Ich möchte dieses Jahr meine Prüfung als Flächensuchhund ablegen und dann mit unserer Rettungshundestaffel vermisste Personen finden und retten.
Vorbilder: Lassie.


Dita (Wall Street`s American Aphrodite)

Job: Therapie-und Besuchshund im Seniorenstift

Unsere Dita zeigte schon von Klein an eine große Offenheit allen Menschen gegenüber. Sie suchte immer von alleine den intensiven Kontakt, ohne aber allzu aufdringlich zu sein. Somit kam die Idee auf, sie auch mit im Seniorenheim einzusetzen.
Dort lernte sie schnell den Aufzug, die glatten Böden, Roll-und Schiebetüren samt Bewohnern kennen. Dank ihrer Neugierde machten ihr auch Rollstühle, Rollatoren, Bewohner mit Gehhilfen und ungewöhliche Gegenstände nichts aus. Mit Leckerchen und Lob war sie für alles offen. Wenn es um das Einsammeln von Streicheleinheiten ging, stellte sie sich bald von selber in die günstigste Position neben den Rollstuhl. Durch vorsichtige Nasenstubser animiert sie selbst etwas zurückhaltende Bewohner zur Kontakterwiderung und bewegt Hände, die sonst lange viel zu ruhig sind. Auch Leckerchen nimmt sie sehr behutsam und ohne Futterneid. Einen "Trick" hat sie selber beigebracht, einem im Rollstuhl sitzenden Bewohner näher zu kommen: sie klettert mit den Vorderpfoten vorsichtig nur auf dem festen Gestänge nach Oben,-bis sie in Schoßreichweite besser streichelbar ist.

Dita bei der Arbeit

Eine weitere Stärke von ihr ist die stille und geduldige Ablage bei einem bettlägigen Patienten. Sie bleibt völlig entspannt liegen, und grunzt dabei manchmal sogar wohlwollend bei diesem Einsatz.  Das macht sie für diese schwierige Aufgabe sehr wertvoll. Dita geht zusammen mit unseren anderen Collies wöchentlich für ca 2 Stunden mit ins Seniorenstift. Sie piepst vor Vorfreude schon im Auto, wenn ich vor dem Seniorenheim anhalte.

Ich bin froh, das Dita diese Besuche so gerne macht und damit vielen Menschen hilft und freudige Minuten bereitet! 

Mehr über die Arbeit unserer Hunde im Seniorenstift kann man hier nachlesen!

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